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Schlagwort: queer

24.10. | Comic Basics

Workshop mit Elke R. Steiner

In diesem Workshop tauchen wir gemeinsam in die faszinierende Welt der Comics ein. Von den ersten Skizzen bis hin zur fertigen Geschichte – wir entdecken, wie Bilder und Texte zusammenwirken, um spannende Erzählungen zu schaffen. Egal, ob du ein*e angehende*r Comic-Künstler*in bist oder einfach nur neugierig auf dieses kreative Medium, hier bist du genau richtig!

Wir beginnen mit den grundlegenden Elementen. Du lernst, wie man Charaktere entwickelt, dynamische Szenen gestaltet und Emotionen durch Zeichnungen ausdrückt.

Mach dich bereit, deine Kreativität zu entfesseln und die Magie der Comics zu entdecken. Lass uns gemeinsam die ersten Schritte in eine Welt voller Abenteuer und Fantasie machen! ✨

🔥 Was dich erwartet:

In diesem  mehrstündigen Comic-Workshop lernen wir einige grundsätzliche Techniken des Comics kennen wie Bild-Sequenzen, Figurentwicklung, Mimik, Gestik und Schrift. Wir betrachten die Ergebnisse und tauschen uns über Comics aus. Im zweiten Teil sammeln wir Ideen und entwickeln mit Unterstützung durch Einzelkorrekturen individuelle Comics.

Veranstaltungsdaten

  • 📅 Wann: Der Comic Basics-Workshop findet am Samstag, den 24. Oktober 2026 von 14.00 – 18.00 Uhr statt.
  • 📍 Wo: Regenbogenkombinat Brandenburg, Dortustraße 71A, 14467 Potsdam
  • 💰 Teilnahmebeitrag: 5,- EUR (Für Mitglieder 2,50 EUR)
  • Es gibt 12 verfügbare Plätze


23.10. | Just Dance! – Party💃🕺

„Das ist wie Karaoke, nur mit tanzen statt singen.“ Klingt gut? Kommt vorbei!

Tanzen zu den Hits der letzten Jahre und Jahrzehnte unter Anleitung der bunten Choreograph*innen, quer durch Genres und Schwierigkeitsgrade – beim JustDance-Abend zuckt jede Schulter, kreisen die Hüften und kein Fuß steht still! Tanz-Skills sind ausdrücklich NICHT erforderlich, uns gehts um den Spaß am gemeinsamen Tanzen 🫶

Kommt vorbei, bringt eure Freund*innen mit und macht euch einen wundervollen Abend bei uns 💖 Los geht’s um 18.30 Uhr im RKB. Eintritt frei – Über Spenden freuen wir uns!

Veranstaltungsdaten

  • 📆 Datum: Freitag, den 23. Oktober 2026
  • ⏰ Uhrzeit: ab 18.30 Uhr
  • 📍 Ort: Regenbogenkombinat Potsdam, Dortustraße 71A, 14467 Potsdam
  • 💸 Kosten:  Der Eintritt ist kostenlos. (Für die Getränke freuen uns aber über Spenden)

16.10. | Queeraoke-Party

🍂🎤 Der Herbst hat uns fest im Griff und wir nutzen den goldenen Oktober für goldene Melodien, heiße Beats, große Gefühle und beste Vibes. Denn: Die Queeraoke steht vor der Tür! 🌈✨

Also ölt eure Stimmen, sucht schon mal euren Lieblingssong raus und wagt gemeinsam mit uns den Aufstieg auf den gesanglichen Olymp. Ob Power-Ballade, Kult-Hit, Guilty Pleasure oder Festivalhymne: Bei der Queeraoke zählt nicht die Perfektion, sondern der Spaß. Und mal ehrlich: Nirgendwo kann man sich so herzlich versingen, miteinander lachen und feiern wie bei uns.

💃🕺 Kommt vorbei, bringt eure Freund*innen mit und verbringt einen unvergesslichen Abend voller Musik, Gemeinschaft und queerer Gute-Laune-Momente.

🌈 Der Eintritt ist wie immer frei. Über eine Spende zur Unterstützung unserer Arbeit freuen wir uns aber sehr! ✨

Veranstaltungsdaten

  • 📆 Datum: Freitag, den 16. Oktober 2026
  • ⏰ Uhrzeit: ab 18.30 Uhr
  • 📍 Ort: Regenbogenkombinat Potsdam, Dortustraße 71A, 14467 Potsdam
  • 💸 Kosten:  Der Eintritt ist kostenlos. (Für die Getränke freuen uns aber über Spenden)

15.10. | Einladung zum 1. Bi+ – Treffen im RKB Potsdam

Bist Du bi, bi+, pansexuell und/oder spricht Dich Robyn Ochs Definition von 2005 an:

„Ich bezeichne mich als bisexuell, weil ich anerkenne, dass ich mich zu Menschen mehr als eines Geschlechts hingezogen fühlen kann, sei es sexuell und/oder romantisch; nicht unbedingt zur gleichen Zeit, auf die gleiche Art und Weise oder in der gleichen Intensität.“?

Hast Du Lust, dieses neue, offene Angebot in Potsdam mitzugestalten und in den Austausch mit anderen Bi+ – Personen zu kommen?

Wir treffen uns um 19 Uhr zu einem ersten Kennenlernen. Wie ein regelmäßiges Gruppentreffen gelingen kann, wollen wir gemeinsam beraten.

  • Wie soll sie heißen?
  • Wollen wir eine (wechselnde) Moderation?
  • Wollen wir Themen-Abende gestalten?
  • Wir freuen uns auf viele nette Bi+ – Menschen aus Potsdam und Umgebung!

Veranstaltungsdaten

  • 📆 Datum: Donnerstag, den 15. Oktober 2026
  • ⏰ Uhrzeit: ab 19.00 Uhr
  • 📍 Ort: Regenbogenkombinat Potsdam, Dortustraße 71A, 14467 Potsdam
  • 💸 Kosten:  Die Teilnahme ist kostenlos. (Für die Getränke freuen uns aber über Spenden)

01.10. | Workshop zur Antragstellung und Projektförderung

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt (MASGZ) und das Landesamt für Soziales und Versorgung (LASV) laden zu einer Informationsveranstaltung rund um die Antragstellung und Umsetzung von Projekten mit queerpolitischem Bezug sowie Förderungen im Rahmen des Aktionsplans Queeres Brandenburg ein.

Die Veranstaltung richtet sich an Initiativen, Vereine und Träger, die eine Förderung im Rahmen des Aktionsplans Queeres Brandenburg beantragen möchten oder bereits Zuwendungen erhalten.

m Mittelpunkt stehen praktische Informationen zu:

  • den rechtlichen Grundlagen der Förderung,
  • der Antragstellung einschließlich erforderlicher Unterlagen und Fristen,
  • dem Zuwendungsbescheid, Mittelabruf und Änderungen während der Projektlaufzeit,
  • der Erstellung von Verwendungsnachweisen,
  • den Lottomittelvergaben des MASGZ sowie
  • aktuellen Fragen aus der Förderpraxis.

Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Gelegenheit zum Austausch über laufende Förderprojekte und zur Klärung individueller Fragen. Fragen können gerne bereits im Vorfeld eingereicht werden.

Veranstaltungsdaten

  • 📆 Datum: Donnerstag, 1. Oktober 2026,
  • ⏰ Uhrzeit: ab 13.00 Uhr
  • 📍 Ort: Landesamt für Soziales und Versorgung, Lipezker Straße 45, Haus 5, Raum 129, 03048 Cottbus
  • 💻 Online-Teilnahme möglich

Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail unter Angabe ihres Vereins/Initiative und ob Sie in Präsenz oder online teilnehmen werden bis zum 25.09.2026 beim LASV an.

18.09. | Queeraoke-Party

Der Sommer ist fast vorrüber und wir sind wieder da mit einer neuen Runde voller heißer Beats, Songs und guter Vibes – denn die Queeraoke steht vor der Tür! Ölt eure Stimmen und traut euch gemeinsam mit uns auf die Höhen des gesanglichen Olymps! Nirgends kann man sich so herzlich versingen wie bei unserer Queeraoke.

Also: Kommt vorbei, bringt eure Freund*innen mit 👯‍♀️👯‍♂️ und macht euch einen unvergesslichen Abend mit uns 🌈✨

Der Eintritt ist wie immer frei. Spenden sind aber herzlich willkommen!

Veranstaltungsdaten

  • 📆 Datum: Freitag, den 18. September 2026
  • ⏰ Uhrzeit: ab 18.30 Uhr
  • 📍 Ort: Regenbogenkombinat Potsdam, Dortustraße 71A, 14467 Potsdam
  • 💸 Kosten:  Der Eintritt ist kostenlos. (Für die Getränke freuen uns aber über Spenden)

Pressemitteilung | Queere Jugendarbeit stärken statt Strukturen gefährden

Gemeinsame Pressemitteilung der Kontakt- und Koordinierungsstelle für Mädchen*arbeit im Land Brandenburg (KuKMA), des Landesverbands AndersARTiG e.V., des Landesjugendrings Brandenburg e.V. sowie der Kinder- und Jugendbeauftragten des Landes Brandenburg

Potsdam, den 27. August 2026

Die Kontakt- und Koordinierungsstelle für Mädchen*arbeit im Land Brandenburg (KuKMA), der Landesverband AndersARTiG e.V., der Landesjugendring Brandenburg e.V. sowie die Kinder- und Jugendbeauftragte des Landes Brandenburg, Katrin Krumrey fordern Bund, Land und Kommunen auf, die Strukturen queerer Jugendarbeit nachhaltig und verlässlich zu sichern. Gerade in Zeiten zunehmender Queerfeindlichkeit und gesellschaftlicher Polarisierung braucht es mehr Unterstützung für junge LSBTIQ*Menschen- und nicht weniger.

Der brutale Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day im Juli diesen Jahres hat erneut deutlich gemacht, dass queerfeindliche Gewalt keine abstrakte Bedrohung ist. Viele junge queere Menschen erleben Ausgrenzung, Diskriminierung oder Ablehnung im Alltag, in ihren Familien, in Schulen oder im öffentlichen Raum. Um so wichtiger sind pädagogisch begleitete Schutz- und Empowermenträume, in denen sie Gemeinschaft, Unterstützung und Anerkennung erfahren können.

Besonders alarmierend ist vor diesem Hintergrund die bundesweit diskutierte Entscheidung des Bundesjugendministeriums, die bisherige Rahmenförderung des Jugendnetzwerk Lambda zum Jahresende auslaufen zu lassen. Zahlreiche Medien sowie fast 200 Organisationen aus Jugendverbandsarbeit und Zivilgesellschaft haben vor den Folgen dieser Entscheidung gewarnt. Lambda ist seit Jahrzehnten die zentrale bundesweite Selbstorganisation queerer junger Menschen und erreicht mit Beratungs-, Bildungs- und Empowermentangeboten insbesondere Jugendliche, die vor Ort keine unterstützenden Strukturen finden. Nach Angaben des Verbands ist derzeit unklar, wie die Arbeit ab 2027 finanziell abgesichert werden kann.

Für Brandenburg hätte ein Wegfall dieser Strukturen weitreichende Folgen. Besonders im ländlichen Raum fehlen häufig wohnortnahe Angebote für queere Jugendliche. Online-Angebote wie das von Lambda aufgebaute digitale Jugendzentrum „lambda space“ ermöglichen jungen Menschen, Gemeinschaft zu erleben, Erfahrungen auszutauschen und Unterstützung zu finden, unabhängig von ihrem Wohnort. Der mögliche Verlust solcher Angebote würde die Isolation vieler Jugendlicher weiter verstärken.

Die unterzeichnenden Organisationen betonen daher, dass queere Jugendarbeit nicht von kurzfristigen Projektlaufzeiten abhängig sein darf. Jugendliche benötigen verlässliche Ansprechpersonen, kontinuierliche Angebote und langfristig gesicherte Strukturen. Demokratiebildung, Prävention von Diskriminierung, Beratung und Empowerment können nur dort nachhaltig wirken, wo Fachkräfte, Vereine und Jugendverbände auf eine stabile Finanzierung bauen können.

„Wer queere Jugendarbeit lediglich projektweise finanziert, gefährdet die Grundlagen erfolgreicher Jugendverbandsarbeit. Junge Menschen brauchen Kontinuität, Beteiligungsmöglichkeiten und Vertrauensräume. Dafür sind strukturell abgesicherte Angebote unverzichtbar.“ Erklärt Lars Bergmann, Geschäftsführer des Landesverbands AndersARTiG e.V.

Die Organisationen fordern deshalb:

  • die Bundesregierung auf, die Kürzungen im Bereich der bundesweiten queeren Jugendverbandsarbeit zurückzunehmen und eine langfristige strukturelle Finanzierung queerer Jugendorganisationen sicherzustellen.
  • die Landesregierung Brandenburg auf, die Umsetzung des Aktionsplans „Queeres Brandenburg“ konsequent fortzuführen und die Finanzierung queerer Fach- und Jugendstrukturen dauerhaft abzusichern.
  • die Kommunen auf, bestehende Unterstützungsangebote, CSDs und lokale Projekte für queere Jugendliche nicht zu kürzen, sondern als wichtigen Beitrag zu Demokratie, Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt anzuerkennen und zu fördern.
  • alle Träger der Kinder- und Jugendhilfe auf, Vielfalt und geschlechtliche sowie sexuelle Selbstbestimmung als selbstverständlichen Bestandteil ihrer Arbeit zu verankern und entsprechende Qualifizierungsmöglichkeiten auszubauen.

Queere Jugendarbeit ist kein Sonderinteresse einzelner Gruppen. Sie ist ein unverzichtbarer Bestandteil einer demokratischen, diskriminierungssensiblen und inklusiven Kinder- und Jugendhilfe. Wer junge Menschen stärken will, muss die Strukturen stärken, die ihnen Schutz, Teilhabe und Selbstbestimmung ermöglichen.

Für Rückfragen steht Ihnen Lars Bergmann vom Landesverband AndersARTiG e.V. unter lars.bergmann@andersartig.info bzw. 01525 – 5347597 zur Verfügung. 


Die Organisationen erreichen Sie unter: 

KuKMA – Kontakt- und Koordinierungsstelle Mädchen*Arbeit im Land Brandenburg

Träger: Frauenpolitischer Rat Land Brandenburg e.V.
Alina Bongk, Projektleitung KuKMA
Alter Markt 6 │14467 Potsdam
E-Mail: info@kukma.de

Landesverband AndersARTiG e.V. 

Lars Bergmann, Geschäftsleitung
Dortutstraße 71A │14467 Potsdam
E-Mail: mail@andersartig.info

Landesjugendring Brandenburg e.V. 

Toni Marer – Projekt „Zukunft mit Machen“
Breite Straße 7a | 14467 Potsdam
E-Mail: perspektiven@ljr-brandenburg.de

Katrin Krumrey – Kinder- und Jugendbeauftragte des Landes Brandenburg

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport
Heinrich-Mann-Allee 107 | 14473 Potsdam
E-Mail: katrin.krumrey@mbjs.brandenburg.de

Pressemitteilung | Die Prignitz zeigt Vielfalt, Pritzwalk bleibt außen vor

Pressemitteilung zur LesBI*Schwulen T*our 2026

Potsdam, den 21. August 2026

Vom 29. August bis 5. September 2026 macht die LesBI*Schwule T*our Station in der Prignitz. Die Antidiskriminierungskampagne des Landesverbandes AndersARTiG e.V. setzt sich seit 1998 für Aufklärung über sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, für Demokratie sowie für den Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung ein. Seit 2017 ist die Tour Bestandteil des Aktionsplans Queeres Brandenburg.

Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Kampagne wird der Besuch des brandenburgischen Ministers für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, René Wilke, am Donnerstag in Wittstock/Dosse sein. Der Minister unterstreicht damit die Bedeutung von Antidiskriminierungsarbeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt gerade auch im ländlichen Raum.

Die LesBI*Schwule T*our trifft in der Prignitz auf zahlreiche engagierte Partner_innen. Unterstützt wird die Kampagne unter anderem durch die Städte Perleberg, Wittenberge, Wittstock/Dosse und Kyritz, die Gespräche, Begegnungen und Veranstaltungen vor Ort ermöglichen. Darüber hinaus tragen das Kulturkombinat Perleberg e.V., der Stadtclub Safari in Wittenberge, der CSD Prignitz sowie der Kreisjugendring Prignitz dazu bei, daß queere Themen, Kultur, Jugendarbeit und gesellschaftlicher Dialog sichtbar werden.

„Wir erleben an vielen Orten Offenheit, Interesse und die Bereitschaft, miteinander ins Gespräch zu kommen. Dafür sind wir unseren Kooperationspartner_innen vor Ort außerordentlich dankbar“, erklärt Projektleiter Lars Bergmann.

Um so bemerkenswerter erscheint die Haltung der Stadt Pritzwalk. Die Stadt hat sämtliche vorgeschlagenen Aktivitäten im Rahmen des Tourbesuches abgelehnt. Betroffen sind sowohl ein Informationsstand als auch die beantragte Hissung der Regenbogenflagge am Rathaus. Zur Begründung teilte Bürgermeister Dr. Ronald Thiel mit, Hauptausschuß und Stadtverordnetenversammlung hätten entschieden, am betreffenden Tag „andere Schwerpunkte“ setzen zu wollen. Welche Schwerpunkte dies konkret sind, wurde nicht benannt.

Auch der Landkreis Prignitz lehnte eine Hissung der Regenbogenflagge vor dem Kreishaus ab und verwies auf die bestehenden Beflaggungsregelungen.

Der Landesverband AndersARTiG e.V. bedauert beide Entscheidungen. Die Regenbogenflagge steht weltweit für Menschenwürde, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade angesichts zunehmender Anfeindungen gegenüber queeren Menschen wäre ein sichtbares Zeichen der Unterstützung wünschenswert gewesen.

Besonders schwer nachvollziehbar erscheint die Entscheidung der Stadt Pritzwalk vor dem Hintergrund, daß die LesBI*Schwule T*our bereits früher erfolgreich mit der Stadt Pritzwalk zusammengearbeitet hat. Während beim Tourbesuch im Jahr 2017 sowohl ein Informationsstand als auch eine Hissung der Regenbogenflagge am Rathaus möglich waren, verweigert die Stadt heute selbst symbolische Formen der Unterstützung.

Dennoch blickt das Organisationsteam optimistisch auf die bevorstehende Woche. Die Vielzahl engagierter Partnerinnen und Partner zeigt, daß Vielfalt, Solidarität und demokratischer Zusammenhalt in der Prignitz auf breite Unterstützung treffen.

„Die Prignitz ist größer als manche Absage. Die vielen Menschen, Vereine, Kulturschaffenden, Verwaltungsmitarbeitenden und Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker, die uns unterstützen, senden ein starkes Signal: Queere Menschen gehören selbstverständlich zu Brandenburg und selbstverständlich auch zur Prignitz.“


Weitere Informationen zur LesBI*Schwulen T*our finden Sie unter www.brandenburg-bleibt-bunt.de!

Pressemitteilung | Es zerreißt uns das Herz!

AndersARTiG zum islamistischen Anschlag auf den Berliner CSD

Potsdam, den 27. Juli 2026

Nach dem abscheulichen Anschlag auf Teilnehmer*innen des Berliner CSDs erklärt Lars Bergmann, Geschäftsführer des Landesverbands AndersARTiG:

Es zerreißt uns das Herz, daß eine Person ihr Leben und 29 weitere ihre körperliche Unversehrtheit und Gesundheit verloren haben, nur weil sie friedlich für Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt demonstriert haben. Unsere Anteilnahme und Solidarität gelten allen Opfern und ihren Angehörigen und Freund*innen. Wir verurteilen diesen Anschlag auf unsere queere Community und unsere demokratische Gesellschaft zutiefst.

Unsere Bewegung braucht nun Zeit und Raum für Trauer und Anteilnahme. Keinesfalls werden wir es aber zulassen, daß unsere Trauer und Fassungslosigkeit für politische Hetze instrumentalisiert werden. Daher rufen wir alle Menschen sowohl innerhalb als auch außerhalb unserer Communities zur Besonnenheit auf. Lassen wir uns nicht spalten und widerstehen wir gemeinsam der Versuchung allzu einfacher Pauschalurteile. Queerfeindlichkeit besser zu bekämpfen und die Ursachen besser, umfassender und frühzeitiger zu erkennen, ist das Gebot der Stunde. Unsere Fachstelle für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt betreibt hierfür das Monitoring zu Queerfeindlichkeit in Brandenburg.

Dieser feige Angriff galt der ganzen Gesellschaft und unserer freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Wahr ist aber auch, daß sich der Attentäter mit dem Berliner CSD gezielt eine besonders verletzliche gesellschaftliche Gruppe zum Ziel seines Anschlags genommen hat. Die Art und Weise, wie sich Politik und Gesellschaft ob auf kommunaler Ebene, auf Landes- oder Bundesebene nun mit den Folgen auseinandersetzen, wird aus queerer Perspektive also besonders aufmerksam verfolgt. Die Frage, wie es mit unserem Land weitergeht, hängt nicht zuletzt auch damit ab, wie man mit queeren Menschen umgeht und welche Maßnahmen man ergreift oder im Lichte dieses feigen Anschlags dann doch lieber unterläßt.

Es ist daher aus unserer Sicht ein fatales Signal, wenn Bildungs- und Aufklärungsprojekte an Schulen gekürzt und Beratungsangebote weiterhin prekär finanziert werden. Der Anschlag auf den Berliner CSD und auch die Bedrohungslagen auf den Brandenburger CSDs, wie auch allgemein im ländlichen Raum Ostdeutschlands zeigen, daß es falsch ist, Projekte, die sich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt engagieren, die Queeres Leben überhaupt erst sichtbar machen, zu kürzen oder zu streichen.

Die Bundesregierung rufen wir daher auf, die Streichung der Mittel für das Jugendnetzwerk Lambda, sowie das Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ zurückzunehmen und endlich Anstrengungen zu unternehmen, das Grundgesetz im Artikel 3 um die Merkmale der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität zu erweitern.

Die Brandenburger Landesregierung fordern wir auf, den von ihr fortgeführten Aktionsplan Queeres Brandenburg kraftvoll voranzutreiben und die dort formulierten Maßnahmen und Zielsetzungen bedarfsgerecht und langfristig zu finanzieren und in Partnerschaft mit der queeren Community umzusetzen, anstatt den Rotstift anzusetzen, wie es für die laufenden Haushaltsverhandlungen angekündigt ist.

Dann kann vielleicht der seit Sonnabend erschütterte Glaube daran, daß wirklich jeder in der Wahrnehmung seinerihrer Grundrechte geschützt wird und der Staat dazu beiträgt den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu festigen, wieder gefestigt werden.

12.06. | Queeraoke in the Heat of the Night

Ganz im Sommerfieber und mitten in der Brandenburger Pride-Saison gibts eine Runde mit sommerlichen Songs und Rhythmen, denn die Heat-of-the-Night-Ausgabe der Queeraoke steht vor der Tür.
Ölt Eure Stimmen und traut Euch gemeinsam mit uns auf die Höhen des gesanglichen Olymps. Nirgends kann man sich so herzlich versingen wie bei unserer Queeraoke.  Also kommt vorbei, bringt eure Freund*innen mit und macht euch einen schönen Abend mit uns. Los gehts wie immer um 18.30 Uhr Eintritt frei – Spenden gern gesehen.

Veranstaltungsdaten

  • 📆 Datum: Freitag, den 12. Juni 2026
  • ⏰ Uhrzeit: ab 18.30 Uhr
  • 📍 Ort: Regenbogenkombinat Potsdam, Dortustraße 71A, 14467 Potsdam
  • 💸 Kosten:  Der Eintritt ist kostenlos. (Für die Getränke freuen uns aber über Spenden)