Ganz im Sommerfieber und mitten in der Brandenburger Pride-Saison gibts eine Runde mit sommerlichen Songs und Rhythmen, denn die Heat-of-the-Night-Ausgabe der Queeraoke steht vor der Tür. Ölt Eure Stimmen und traut Euch gemeinsam mit uns auf die Höhen des gesanglichen Olymps. Nirgends kann man sich so herzlich versingen wie bei unserer Queeraoke. Also kommt vorbei, bringt eure Freund*innen mit und macht euch einen schönen Abend mit uns. Los gehts wie immer um 18.30 Uhr Eintritt frei – Spenden gern gesehen.
AndersARTiG zum Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*feindlichkeit
Am 17. Mai jährt sich zum 22. Mal der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter* und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT). Der Tag erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation beschloss, Homosexualität nicht mehr als Krankheit zu werten. Zugleich bietet er Anlass, der Opfer queerfeindlicher Diskriminierung und Gewalt zu gedenken. Im Land Brandenburg sind im Zuge der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung queere Menschen seit einigen Jahren wieder vermehr Ziel queerfeindlich motivierter Gewalttaten. In ihrem Monitoring registrierte die beim Landesverband AndersARTiG angegliederte Fachstelle für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt insgesamt 589 Meldungen zu queerfeindlicher Diskriminierung und Gewalt für das Jahr 2025. Dies entspricht einem erneuten Anstieg von rd. 17 Prozent ggü. dem Vorjahr. Damit kommen 23 queerfeindliche Taten auf 100.000 Einwohner. Fälle von queerfeindlicher Diskriminierung und Gewalt im digitalen Raum rangieren neben Vorfällen im öffentlichen Raum und an Schulen auf den oberen Rängen.
Der Rechtsruck kommt klar im Alltag queerer Brandenburger*innen an. Wer, aufgrund seiner sexuellen Orientierung und/oder geschlechtlichen Identität nicht ins Bild passt, hat heute ein vielfach höheres Risiko, Diskriminierung und Gewalt zu erleben, als noch vor der Pandemie. Der damit einhergehende Verlust an Lebensqualität führt auch dazu, dass erste LSBTIQ-Brandenburger*innen das Land verlassen und wegziehen. Demgegenüber stehen die queeren Communities, die vor allem mit Demonstrationen und Veranstaltungen dagegenhalten. Binnen weniger Jahre hat sich die Anzahl von CSD- und Pride-Veranstaltungen im Land nahezu vervierfacht. Im laufenden Jahr werden voraussichtlich 26 CSDs und Pride-Events in Brandenburg stattfinden.
Hierzu erklärt Lars Bergmann, Leiter der Fachstelle für geschlechtliche & sexuelle Vielfalt:
Es stimmt uns kämpferisch, dass queere Menschen vor Ort sich nicht in die Unsichtbarkeit drängen lassen, sondern aufstehen und sich für ihre Belange und für eine vielfältige Gesellschaft couragiert engagieren. Was wir allerdings auch brauchen, ist eine verlässliche Infrastruktur an Beratungs- und Anlaufstellen, queere Jugend- und Bildungsarbeit vor allem in den ländlichen Räumen. Dem Problem des Rechtsextremismus und der Queerfeindlichkeit werden wir nur dann kraftvoll begegnen können, wenn alle Landkreise sowie Städte und Gemeinden ihrer Verantwortung endlich gerecht werden und diese Ziele auch finanziell unterstützen. Bislang schiebt man da gerne die Verantwortung dem Land zu und übt sich lediglich in symbolpolitischen Aktivitäten. Es nützt aber niemandem, wenn die Regenbogenflagge gehisst wird, ansonsten aber Fehlanzeige herrscht, wenn man queere Beratungsstellen sucht. Der Schutz vor Diskriminierung und Gewalt ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und nicht eine Privatangelegenheit derer, die betroffen sind. Der Landesverband AndersARTiG hat vor einiger Zeit hierzu eine Rahmenkonzeption vorgelegt, wie der Aktionsplan Queeres Brandenburg auf der kommunalen Ebene wirksam umgesetzt werden kann. Im Moment fehlen dazu, wie so oft, die nötigen Mittel. Wir fordern daher auch die Landesregierung dazu auf, diese Anstrengungen zu unterstützen und insbesondere bei der Haushaltsaufstellung für 2027/2028 entsprechend zu berücksichtigen.
#IDAHOBIT2026
18.05. | 12 Uhr – Flaggenhissung am Landtag Brandenburg
Aus Anlaß des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter*- und Trans*feindlichkeit lädt die Landtagspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Liedtke am 18. Mai um 12 Uhr zur Hissung der Regenbogenflagge im Innenhof des Landtags Brandenburg ein.
„Das ist wie Karaoke, nur mit tanzen statt singen.“ Klingt gut? Kommt vorbei!
Tanzen zu den Hits der letzten Jahre und Jahrzehnte unter Anleitung der bunten Choreograph*innen, quer durch Genres und Schwierigkeitsgrade – beim JustDance-Abend zuckt jede Schulter, kreisen die Hüften und kein Fuß steht still! Tanz-Skills sind ausdrücklich NICHT erforderlich, uns gehts um den Spaß am gemeinsamen Tanzen 🫶
Kommt vorbei, bringt eure Freund*innen mit und macht euch einen wundervollen Abend bei uns 💖 Los geht’s um 18.30 Uhr im RKB. Eintritt frei – Über Spenden freuen wir uns!
Der Frühling steht vor der Tür und ist das nicht die passende Gelegenheit, es den Vöglein gleich zu tun, die Stimme zu ölen und auf der Queeraoke ein Liedchen zu singen? Los geht es wie immer um 18:30 Uhr.
Die Queeraoke ist wie eine willkommene Gelegenheit, das eigene Gesangs- und Performance-Talent auszureizen. Egal ob ihr Popsongs, Rockclassics, Musicalhits oder andere Genres singen wollt, die Queeraoke Party ist für alle Liederwünsche offen. Also kommt vorbei, bringt eure Freund*innen mit und macht euch einen schönen Abend mit uns. Eintritt frei – Spenden gern gesehen.
Am Dienstag, den 24. Februar 2026 findet unser erstes offenes Treffen für die LesBI*Schwule T*our 2026 statt. Die LesBI*Schwule T*our ist eine Akzeptanz- und Aufklärungskampagne für queere Sichtbarkeit im ländlichen Raum und findet jährlich nach den Sommerferien statt.
Dieses Jahr sind wir voraussichtlich vom 29. August – 5. September für Akzeptanz und Sichtbarkeit von LSBTIQ-Menschen im Landkreis Prignitz unterwegs. Dafür suchen wir Ehrenamtliche, die Lust haben, die Tour vorzubereiten und vor Ort zu begleiten. Das Treffen beginnt um 18.30 Uhr!
Veranstaltungsdaten
📆 Datum: Dienstag, den 24. Februar 2026
⏰ Uhrzeit: ab 18.30 Uhr
👥 Wer: LSBTIQ-Personen, die ehrenamtlich mitmachen wollen.
Der Winter regiert mit eisiger Hand. Was gibt es da schöneres, als sich mit heißem Kakao die Stimmbänder zu ölen und dem Regenbogenkombinat Potsdam mit ein paar heißen Rhythmen und feurigen Songs einzuheizen oder aber dem Zauber des Winters stimmlich Ausdruck zu verleihen?
Die Winterzauber-Edition der Queeraoke machts möglich. Los geht es wie immer um 18:30 Uhr. Egal ob ihr Popsongs, Rockclassics, Musicalhits oder andere Genres singen wollt, die Queeraoke Party ist für alle Liederwünsche offen. Also kommt vorbei, bringt eure Freund*innen mit und macht euch einen schönen Abend mit uns. Eintritt frei – Spenden gern gesehen.
Am Donnerstag, den 22. Januar 2026 findet unser erstes offenes Treffen für die LesBI*Schwule T*our 2026 statt. Die LesBI*Schwule T*our ist eine Akzeptanz- und Aufklärungskampagne für queere Sichtbarkeit im ländlichen Raum und findet jährlich nach den Sommerferien statt.
Dieses Jahr sind wir voraussichtlich vom 29. August – 5. September für Akzeptanz und Sichtbarkeit von LSBTIQ-Menschen im Landkreis Oberhavel unterwegs. Dafür suchen wir Ehrenamtliche, die Lust haben, die Tour vorzubereiten und vor Ort zu begleiten. Das Treffen beginnt um 18.30 Uhr!
Veranstaltungsdaten
📆 Datum: Donnerstag, den 22. Januar 2026
⏰ Uhrzeit: ab 18.30 Uhr
👥 Wer: LSBTIQ-Personen, die ehrenamtlich mitmachen wollen.
Die Queeraoke hat sich in diesem Jahr etwas rar gemacht. Die kommende Ausgabe steht also ganz im Zeichen eines vorweihnachtlichen Comebacks.
Kommt vorbei und schmettert bei Glühwein oder einem anderen Getränk gemeinsam mit uns den ein oder anderen Weihnachtshit. Und ihr habt Glück. Fast jeder Star hat irgendwann mal was zu Weihnachten verzapft. Es muß also nicht nur „Last Christmas“ sein sondern vielleicht auch die ein oder andere nicht ganz so bekannte Perle weihnachtlicher Stimmungsmusik. Die ideale Gelegenheit also die Stimmbänder rechtzeitig vor dem 24.12. zu ölen.
Los geht’s wie immer um 18:30 Uhr im RKB Potsdam. Der Eintritt ist wie üblich frei, aber Spenden immer gerne gesehen. Wir freuen uns auf Euren Besuch!
Wir wollen mit anderen jungen queeren Menschen aus ganz Brandenburg einen entspannten Nachmittag verbringen, neue Leute kennenlernen, Bekannte Leute wiedersehen und eine gute Zeit haben. Darum lädt euch das Jugendprojekt „QueerNOW“ am 06. Dezember ins KuZe ein.
Es wird verschiedene Angebote geben, wie ein Kickerturnier, einen Raum mit verschiedenen Bastermaterialien (z.B. Papier, Stifte, Stoffmalsachen, Perlen und Knüpfgarn) und einen Workshop zum Umgang mit queerfeindlichen Aussagen. Abschließend gibt eine KüFa (Küche für Alle) mit Suppen, Salat und Nachtisch, womit wir den Tag gemeinsam ausklingen lassen können.
Für unsere Planung wäre es hilfreich, wenn ihr Euch für die Veranstaltung anmeldet. Wir freuen uns aber auch über spontane Besuche.
Performance „An meine Ahn*innen. Trans*-Formationen in Raum und Zeit“
Wie hat Trans*-Leben vor dem Zeitalter der Aufklärung ausgesehen? „An meine Ahn*innen. Trans*-Formationen in Raum und Zeit“ ist eine Performance über Trans*-Geschichte in Europa. Auf der Suche nach Antworten ruft die nicht-binäre Figur Kaya Trans*-Ahn*innen an.
Eine Videoinstallation mit queeren Pflanzen, Archivmaterial und nicht-binären Gottheiten nutzt den nicht-binären Körper von Dan Dansen als Projektionsfläche. „An meine Ahn*innen“ schreibt Geschichte um und zeichnet eine Traditionslinie die bisher weitgehend ignoriert wird.
Workshop „Wir waren immer da – Workshop zu nicht-binärer Geschichte“
Gab es früher eigentlich nur Männer und Frauen? In diesem Workshop gehen wir gemeinsam auf die Suche nach Trans*-Personen in der frühen Geschichte Europas. Wir finden gemeinsam heraus, wie wir nichtbinäre Menschen in der Vergangenheit erkennen können. Wir überlegen, warum es vielleicht gar nicht so einfach ist Trans*-Personen von früher zu finden. Und wir fragen uns, was heutige Trans*-Personen mit Trans*-Menschen von früher gemeinsam haben könnten. Dieser Workshop richtet sich an junge Menschen bis 27 Jahre, aber lädt alle Interessierten ein, mit dabei zu sein.