Brandenburg kann mehr!

Pressemitteilung vom 07.08.2014

Was können Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und queere (LSBTIQ) Menschen von der Brandenburger Politik in den kommenden Jahren erwarten? Worauf sollten sich die Parteien im Landtag einstellen? Darüber informiert seit heute die Themenseite des Landesverbands AndersARTiG auf www.andersartig.info. Die Positionen, die die Parteien in ihren Wahlprogrammen hinsichtlich LSBTIQ-Leben vertreten, werden ebenso vorgestellt, wie die zentralen Vorschläge und Forderungen der LSBTIQ-Community im Land Brandenburg, im Rahmen des ersten Brandenburger Aktionsplans für sexuelle & geschlechtliche Vielfalt.

Lars Bergmann, Leiter der Landeskoordinierungsstelle für LesBiSchwule & Trans* Belange des Landes Brandenburg erklärt hierzu:

„Es macht uns stolz, daß wir heute den ersten  Brandenburger Aktionsplan für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt präsentieren können. Brandenburg kann mehr tun für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und queere Menschen. Wir wollen als LSBTIQ-Menschen Politik mitgestalten und unsere eigenen Wünsche und Forderungen darin auch wiederfinden. Daher haben wir uns entschlossen, selbst einen Vorschlag zu unterbreiten. Wir wünschen uns, daß unsere Positionen und Forderungen genutzt werden, um die bestehenden gleichstellungspolitischen Aktivitäten, z.B. das bereits bestehende Gleichstellungspolitische Rahmenprogramm zu erweitern. Es geht uns darum, daß LSBTIQ-Lebensweisen auf allen politischen Ebenen und auch gesellschaftlich strukturell und fachlich-inhaltlich mitgedacht und berücksichtigt werden. Dann wären wir dem Verfassungsanspruch auf Gleichbehandlung ein großes Stück näher. Es geht uns um Respekt und Wertschätzung, um Dialog und Solidarität. Werte, die für die gesamte Gesellschaft gelten. Brandenburg kann da mehr tun, davon sind wir fest überzeugt.“  

Unsere Informationsseite zur Landtagswahl 2014 finden Sie hier

Den Brandenburger Aktionsplan für sexuelle & geschlechtliche Vielfalt als PDF

Drucken | Gefällt mir