HPV-Infektion

Humanes Papilloma Virus

... ist eine Virusinfektion mit Humane Papilloma Viren (HPV), die Feigwarzen und seltener Karzinome
(z.B. Gebärmutterhalskrebs, Analkarzinom) erzeugen können.

Übertragung:

  • Viren dringen durch kleinste Verletzungen in Haut und Schleimhäuten ein (z.B. bei lntimrasur). v.a. beim Sex über virushaltige Hautschuppen oder durch Schmierinfektion (z.B. von Scheide auf Anus. über Handtücher etc.)

Symptome:

  • Feigwarzen an den Geschlechtsteilen, After und Gebärmutterhals, die keine Schmerzen verursachen
  • durch eine unbehandelte über mehrere Jahre bestehende HPV-lnfektion mit „Hochrisiko-Typen" des Virus können aus infizierten Zellen Krebsvorstufen entstehen und sich in seltenen Fällen auch zu Karzinomen entwickeln

Prävention:

  • Eine Impfung für junge Mädchen wird vor ersten sexuellen Kontakten empfohlen.
  • Kondome und Frauenkondome helfen, eine Ansteckung zu verhindern. Sie sollten auch benutzt werden, wenn Sexspielzeug mit anderen geteilt wird.
  • Beim Auftreten von Feigwarzen sollte ein direkter Kontakt mit diesen vermieden werden.
  • Für Frauen ab dem 20. Lebensjahr ist einmal pro Jahr eine Früherkennungsuntersuchung (PAP- Test) möglich und empfehlenswert!

Therapie:

  • durch verschiedene HPV-Typen sind die Behandlungsmethoden sehr unterschiedlich

Wichtige Zusatzinfo!

Man kann sich mehrmals mit demselben Subtyp des Virus. aber auch mit mehreren verschiedenen Typen gleichzeitig infizieren.

Gebärmutterhalskrebs ist in Europa die zweithäufigste Todesursache bei Frauen zw. 15 und 45 Jahren.

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