Hepatitis B

HBV-Infektion

... ist eine hochinfektiöse Viruserkrankung, die zu einer Leberentzündung führen kann. Das Hepatitis-B-Virus (HBV) tritt in allen Körperflüssigkeiten auf.

Übertragung

  • hauptsächlich Ober sexuellen Kontakt (Vaginal-, Anal- und Oralverkehr ohne Kondom)
  • über intravenösen Drogenkonsum
  • über andere Blutkontakte z.B. beim Tätowieren oder Piercen, auch durch gemeinsame Benutzung von Zahnbürsten, Rasierzeug, Nagelschere o.ä. möglich

Symptome:

  • bei etwa einem Drittel der Infizierten gar keine Symptome
  • ein weiteres Drittel zeigt vor allem in der Frühphase grippeähnliche Beschwerden
  • beim letzten Drittel der Betroffenen auch Anzeichen der Gelbsucht (Gelbfärbung von Augen und Haut, dunkler Urin, heller Stuhl)

Prävention:

  • Eine Impfung gegen Hepatitis B bietet den besten Schutz.
  • Kondome können das Risiko einer Ansteckung zwar nicht ausschließen, aber verringern und sollten daher benutzt werden, auch beim Gebrauch von Sexspielzeug (Dildos).
  • Beim intravenösen Drogengebrauch darf nicht das Spritzbesteck von anderen oder beim Sniefen nicht das Röhrchen anderer genutzt werden.

Therapie:

  • Eine Hepatitis B heilt meistens alleine aus. Jedoch kann sie auch chronisch werden.
  • Bei einer chronischen Hepatitis B schädigen die Viren die Leber, sodass sich nach einigen Jahren schwere Leberschäden entwickeln können.
  • Ärztliche Behandlungen können das Fortschreiten der Krankheit stoppen oder zumindest verlangsamen.
  • Leberschädigende Substanzen (z. B. Alkohol, bestimmte Medikamente etc.) sollten möglichst gemieden werden.

Wichtige Zusatzinfo!

Hepatitis B kann chronisch werden. Heilt sie jedoch vollständig aus, hinterlässt sie lebenslange Immunität.

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